Unsere aktuellen Öffnungszeiten:

montags – samstags von 09:00 – 23:00 Uhr

sonntags und Feiertags von 10:00 – 18:00 Uhr

 

Wir freuen uns auf Sie!

Wir suchen Dich für unser Team!

Ab sofort stellen wir Service- und Thekenkräfte

in Vollzeit und auf Minijob-Basis ein. 

Bewerbungen bitte an info@kaffeewirtschaft.de 

oder Kaffeewirtschaft GmbH | Münzplatz 14 | 56068 Koblenz 

Wir freuen uns darauf, Sie zu verwöhnen! 

 

Gesundheit ist unser höchstes Gut!

 

Um maximale Sicherheit an unseren wenigen verbliebenen Tischen zu erreichen, tauscht unsere FISCHBACH Industrie Lüftungsanlage* mindestens sechs mal pro Stunde die komplette Raumluft aus (zu der ohnehin einströmenden Frischluft durch Öffnen der Türen). Im Zusammenspiel filtert ein zertifizierter, wissenschaftlich geprüfter TROTEC Hochleistungsluftreiniger bis zu 99,995 % aller feinen Schwebstoffartikel aus der Luft und schließt somit eine Aerosolkonzentration auf infektiösem Niveau aus.

 

Unter unseren Arkaden wärmen Sie punktuell UV Heizstrahler* und bereitgelegte Decken.

 

Wir – das gesamte Team der Kaffeewirtschaft – werden regel­mäßig getestet, wir halten Abstand, tragen Masken und desinfizierenZusätzlich schützt uns die Kontaktdatenerfassung.

 

In gegenseitigem Vertrauen und gemeinsamer Verantwortung fühlen Sie sich geborgen!

 

Bleiben Sie gesund!

Ihre Kaffeewirtschaft-Familie – Ihr David Maria Richard

 

*Wir engagieren uns bei „WWF Deutschland“ für den Schutz

der südamerikanischen Regenwälder | Infos: wwf.de

Freitag, 08. Oktober 2021 | 19 Uhr | Resonanzräume

mit Live-Auftritt der Band "The Van Men" in der Landesbibliothek

Ausstellung in Kooperation mit dem Institut für Kunstwissenschaft am Uni-Campus Koblenz

 

"Resonanzräume" ist ein Fotografieprojekt der Koblenzer Gastronomie und der Universität Koblenz zur Coronazeit.

 

Leere, verlassene Räume sind Symptome einer Zeit ohne Gesellschaft, ohne den Austausch zwischen Menschen, ohne Resonanzen. Es gibt kaum Bilder, die mehr Verlassenheit zeigen können, als die von leeren Orten, wo sonst viele Menschen zusammen kommen. Gerade weil die Gastronomie unsere Gesellschaft entschieden prägt, war auch die leere Zeit eine Möglichkeit uns selbst zu sehen. Wir sind eine Gesellschaft, bei der das digitale Zusammensein nur eine Ergänzung zu der analogen, physischen Begegnung sein kann.

 

Die Fotografien sind deshalb auch analog und schwarzweiß. Die Ausstellung zeigt einige Bilder aus dem Katalog, der mit Textbeiträgen der Gastronom*innen zeigt, wie persönlich und emotional die Beziehung zum eigenen Lokal ist. Der fast 200 Seiten starke Katalog mit den Fotografien der Studierenden der Universität Koblenz wurde freundlicher Weise von der Stadt Koblenz und der Gastronomie finanziert und ist mit einer streng limitierten Auflage von 100 nummerierten Exemplaren etwas aussergewöhnliches.

 

Anlässlich der Ausstellungseröffnung wird The Van Men einen Live-Auftritt in der Rheinischen Landesbibliothek haben. Um sich einen dauerhaften Platz im Gehörgang zu sichern, kombinieren die fünf Musiker den unverfälschten, erdigen Sound einer Gitarrenband mit eingängigen Melodien, ausgereiften Arrangements und einer guten Portion Gesangsharmonien. Das klingt erfrischend neu, vielseitig und dennoch irgendwie angenehm vertraut.

 

Laufzeit der Ausstellung: 08. bis 30. Oktober 2021 

Aufgrund der derzeitigen Auflagen ist die Teilnehmerzahl begrenzt. Bitte melden Sie sich vorab unter: merkler(at)lbz-rlp.de an. Kurzfristige Anmeldungen am Veranstaltungsabend sind nur möglich, sofern noch freie Plätze verfügbar sind.

Zur besonderen Beachtung:
Aufgrund der aktuellen Corona-Verordnung müssen alle Besucherinnen und Besucher den Nachweis über eine Corona-Impfung, den Genesenen-Status oder einen aktuellen negativen Corona-Test vorweisen (nicht älter als 24 Stunden).

 

Ort: Rheinische Landesbibliothek | Bahnhofplatz 14 | 56068 Koblenz

Studierende porträtieren Gastroszene

Veröffentlicht am: 28. Oktober 2020 von Stefanie Kröber. 

Für den Bruchteil einer Sekunde fällt Licht durch das Objektiv der Kamera. Mit einem metallischen Klicken wird die Filmspule weitergedreht und durch den Auslöser ein weiterer Augenblick, ein Objekt, eine Stimmung auf das lichtempfindliche Aufnahmemedium gebannt. Doch erst in der Dunkelkammer kann das Bild vergrößert und auf dem Fotopapier sichtbar gemacht werden. Die Atmosphäre im roten Licht des Fotolabors, wenn plötzlich Umrisse auf dem Papier im Entwicklerbad auftauchen und die Aufnahme Formen annimmt, hat schon etwas Magisches an sich.

 

Kein Wunder, dass viele Studierende am Campus Koblenz von der handwerklichen Herausforderung analoger Fotografie fasziniert sind. Dr. Martin Lilkendey lehrt am Institut für Kunstwissenschaft und bietet diesen Studierenden die Möglichkeit, sich von Polaroid über die Camera obscura bis zum Nassplatten-Verfahren auszuprobieren. „In der analogen Fotografie wird man gezwungen, Fehler zu machen. Die experimentelle Herangehensweise hilft den Studierenden, einen ganz eigenen Stil und künstlerische Ausdrucksfähigkeit zu entwickeln“, verrät er.

 

„Keiner von uns steht morgens gephotoshopt auf.“

 

Das Verfahren ist auch mit wenigen Vorkenntnissen technisch nachvollziehbar und doch komplex in der Umsetzung. Analoge Fotografie ist irgendwie greifbar. Sich auszuprobieren, mit Unschärfe zu spielen, jedes Bild wertzuschätzen, die Studierenden kommen regelrecht ins Schwärmen, wenn sie von ihren Erfahrungen berichten. Kulturwissenschaftsstudentin Katharina Köhler berichtet etwa von ersten Berührungspunkten mit analoger Fotografie, als sie mit einer Freundin durch Brasilien reiste: „Durch die Möglichkeit der Digitalfotografie sind wir es gewohnt, mit einer Flut von Bildern aus dem Urlaub zurückzukommen, die wir uns vielleicht nie wieder ansehen. Den Auslöser der analogen Kamera drücke ich viel gezielter und nehme den Moment ganz bewusst wahr.“ Charlotte Fischer und Rouven Welschbach ergänzen: „Zum einen sind die Fotos für uns wertiger, wir haben Zeit und Geld investiert, zum anderen sind sie charismatischer und authentischer, denn keiner von uns steht morgens gephotoshopt auf.“

 

Die Koblenzer Altstadt in morbider Stimmung

 

Diese harte, nicht gephotoshopte Wirklichkeit schlägt dem Betrachter auch beim Anblick der ersten Aufnahmen des neuen Fotoprojektes entgegen. Gaststätten, in denen üblicherweise reges Treiben herrscht, Gläser klirren und Lachen die Räume mit Leben erfüllt, wirken wie ausgestorben. Die Fotografien zeigen hochgestellte Stühle, Staub, der sich auf den Fußboden legt, aufgetürmte Kontaktformulare des vergangenen Sommers, ein verstummter Flügel und einen Gastronomen, stellvertretend für viele andere, den der Lockdown an die Belastungsgrenze bringt. David Richard, der schon seit vielen Jahren Kunstprojekte der Uni Koblenz-Landau unterstützt, hatte die Idee, die morbide Stimmung fotografisch zu dokumentieren und auf die schwierige Lage der Koblenzer Gastronomieszene aufmerksam zu machen. „Die letzte Fotoausstellung der Studierenden konnte aufgrund der Corona-Pandemie nicht stattfinden, so haben wir nach Alternativen gesucht und die Idee war geboren.“ Der Koblenzer Gastronom berichtet weiter: „Ich habe im Nachhinein erfahren, dass es in Kölner Clubs ein ähnliches Projekt gegeben hat. Die meisten dieser Läden haben ihre Türen mittlerweile für immer geschlossen. Das zeigt die Dramatik der Situation.“

 

Das Koblenzer Projekt zeichnet sich unterdessen vor allem durch die engagierte Zusammenarbeit von Lehrenden, Studierenden und Akteur*innen der Gastronomieszene aus. „Es ist eine beklemmende Stimmung“, berichtet eine Studentin. Die Inhaber*innen sind besorgt und angespannt, sie reparieren und renovieren Gasträume und wissen nicht, wann sie die nächsten Gäste werden begrüßen können. Das Projekt scheint vielen aber auch das Gefühl zu geben, gehört und vor allem gesehen zu werden. „Einfach etwas anzugehen, etwas zu tun, wo man in dieser Situation doch wie gelähmt ist. Das hilft mir für meinen Kopf, nicht durchzudrehen“, gibt David Richard mit einem tiefen Seufzer zu verstehen. Auch die technische Umsetzung des Projektes zeichnet das Koblenzer Vorhaben aus. Die kontrastreichen Schwarz-Weiß-Aufnahmen verstärken das Gefühl der Distanz, mit der wir uns auf unbestimmte Zeit zurechtzufinden gezwungen sind.

 

Die analoge Fotografie steht sinnbildlich unserem digitalen Alltag gegenüber, der uns mehr denn je sozial voneinander distanziert. Die ersten praktischen Arbeiten von Martin Lilkendey in Zusammenarbeit mit der Kulturwissenschaftsstudentin Jasmin Rosenbach sind eindrücklich und zeugen davon, das Studieren in Koblenz mehr bedeutet, als Bücher zu wälzen. Bleibt zu hoffen, dass wir die vollständige Ausstellung im Frühjahr 2021 ganz analog und gemeinsam in der Koblenzer Altstadt werden bewundern können.

 

Kurzer Neustart im Außenbereich vom 27. bis 31. März 2021 …

Kurz war die Freude … 

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